Die Bundeswehr warnt vor möglichen russischen Sabotageanschlägen auf die eigenen Truppen in Deutschland - das geht aus einer internen Lageeinschätzung hervor, die WDR und SZ vorliegt. In dem Papier wurde die Bedrohung erstmals als "erheblich" eingestuft.
Für mich gäbe es da auch große Unterschiede, das weiß ich selbst, trotzdem nicht groß genug um dafür zu sterben.
Diese Unterschiede sind aber nicht spürbar wenn man vorher im Krieg stirbt.
Diese Unterschiede sind außerdem extrem flüchtig. Im Falle eines Krieges verschwinden die Freiheiten genauso schnell, wie sie entstanden sind.
Ist mir schon bewusst, dass es unter Russland als schwuler Mann o. Ä. nicht schön ist zu leben, aber zumindest würde ich weiterleben und nicht an der Front sterben
Es gibt auch einen großen Unterschied, wenn ich Zwangsrekrutiert werde, um Deutschland zu verteidigen.
Die Widerstandskämpfer*innen gegen die Nazis waren ja auch Vollidioten. Klar, unter Nazis zu leben ist doof aber zumindest hätten die ja weiterleben können, wenn sie unpolitisch blieben (und nicht männlich sind).
Das Beispiel ist ja sowas von falsch. Die Widerstandskämpfer haben direkt Menschem geholfen und ihr Leben verbessert. Meist auch verdeckt, um eben nicht direkt getötet zu werden.
Vergleiche bitte nicht Widerstand durch Personen mit der Aufrüstung eines Staats. Dem Widerstandskämpfern ging es nicht um Macht und globalen Einfluss.
Nein, die polnischen und französischen Widerstandskämpfer*innen haben nur für die Machtspielchen ihre Exilregierung in London gekämpft. Zumindest wenn man deiner Logik folgen würde.
Fun fact: Vielleicht kämpfen die ukrainischen Soldat*innen eben um das Leben der unter russischer Besatzung lebenden Zivilbevölkerung zu retten? Vielleicht wollen sie, dass man weiterhin die eigene Sprache sprechen darf, ohne ins Arbeitslager für zwei Jahrzehnte gesteckt zu werden? Vielleicht wollen sie, dass Kinder nicht von ukrainischen Eltern entführt und in Russland “umerzogen” werden?
Du hast die Logik falsch angewendet. Das zu korriegieren ist mir gerade zu aufwendig.
Das mit der Freiwilligkeit war nur am Anfang des Krieges wahr. Inzwischen werden viele Menschen zum Krieg gezwungen oder fliehen in den Zeiten, wo dies erlaubt ist.
Die ukrainische Bevölkerung wünscht sich in großen Teilen weiterzuleben.
Polen hatte im September 1939 die Wehrpflicht ausgerufen und Menschen zum Kampf gezwungen. Genau wie Frankreich, UK, die USA und die Sowjetunion.
Genau wie China und andere Länder - ich kenne nicht alle involvierten Parteien - im Pazifikbereich.
War es moralisch verwerflich, dass die Sowjets ihre Armee nicht auf reiner Frewilligkeit aufgebaut haben, sondeen auch mit Zwang? Sicher. War es besser als von den Nazis besiegt zu werden? Zweifelslos.
Die Situation war unter anderem eine andere, weil parallel ein industrieller Völkermord in Deutschland stattgefunden hat.
Die Situation ist nicht vergleichbar mit einer aktuellen Wehrpflicht.
Diese Debatte wollte ich aber eben vermeiden, da sie eher vom tatsächlichen Thema ablenkt
Der Völkermord begann meines Wissens erst so recht mit dem Einmarsch in die Sowjetunion. Die Vernichtungslager mussten ja auch erst mal alle gebaut werden, bevor (zumindest in diesen) vernichtet werden kann.
Also war nur die Wehrpflicht der Sowjetunion gerechtfertigt, die der anderen europäischen Länder nicht? Dänemark hat ja bspw. kampflos aufgegeben, war das also besser als die Wehrpflicht der Tschechoslovakei?
Und natürlich sind frühere Kriege mit heutigen vergleichbar. Niemand hat eine Ahnung, ob Russland morgen die baltischen Staaten angreift oder die USA Kanada/Grönland. Si vas pacem bara bellum ist der einizge (!) Weg um Faschisten vom Krieg abzuhalten.
Willst du noch auf die Freiwilligkeit der Ukrainischen Soldaten und deren Willen ihre Werte eingehen oder ignorierst du das weiter?