Absichtlich werde Kindern bereits in frühen Jahren vermittelt, dass es moralisch richtig sei, sich für Umweltschutz einzusetzen oder für arme Klassenkameraden gemeinschaftlich Geld zu sammeln, damit auch diese mit auf die Klassenfahrt fahren können. Besonders schlimm sei jedoch, dass Po­li­ti­ke­r:in­nen und die Polizei stets als Gegner des Gemeinwohls dargestellt würden. Die Darstellung, Politik sei von Wirtschaftsinteressen beeinflusst und würde Bäume fällen, um eine Autobahn zu bauen, ließe Po­li­ti­ke­r:in­nen korrupt wirken.

Edit: Der Artikel bezieht sich auf eine Veröffentlichung der bpb aus 2005
(Schreibt AnitaWorks auf Mastodon)

  • Quittenbrot@feddit.org
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    7 days ago

    Die Argumentation auf einer 21 Jahre alten Veröffentlichung aufzubauen, ist aber auch etwas merkwürdig.

    Zur Veranschaulichung:

    So sah damals Merz aus

    So die meisten Fedditeure

    • rustydrd@sh.itjust.works
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      6 days ago

      Friedrich Merz wie er ein Buch von sich hochhält auf dessen Cover er selbst abgebildet ist. Die Art und Weise, in der er sich seitdem verändert hat, scheint vor allem oberflächlicher Natur zu sein, was angesichts des Buchtitels eine gewisse Ironie hat.

      • Quittenbrot@feddit.org
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        6 days ago

        Ich sage ja auch so sah er damals aus. Inhaltlich findet wohl bei den meisten in der Union nach dem Eintritt in die JU mit 15 keine Entwicklung mehr statt. ;)

    • Sibbo@sopuli.xyz
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      4
      ·
      6 days ago

      Friedrich Merz Nur wer sich ändert, wird bestehen

      Hat der sich wirklich so verändert?

      • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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        6 days ago

        Eines seiner anderen Bücher heißt “Mehr Kapitalismus wagen”. Das dürfte deine Frage beantworten.

        “Die Zeit” hat dazu eine wunderbar formulierte Rezension abgegeben:

        Wäre nicht die Finanzkrise, spekuliert der Rezensent, hätte es das “Abschiedsbuch” des Bundesabgeordneten und ehemaligen Finanzexperten der CDU gewiss in die Bestsellerlisten geschafft, das er von der Differenziertheit seiner Thesen her in der Nähe von Dieter Bohlens “Planieren statt Sanieren” verortet.