ist es unverständlich dass sich Opfer in den Medien zu Wort melden aber nicht bei der Staatsanwaltschaft.
Ist es das wirklich? Du hast als Frau in den allermeisten Fällen keine Beweise, oft genug steht Aussage gegen Aussage. Eine Verurteilung ist daher oft Wunschdenken. Auf der anderen Seite hast du die realistische Möglichkeit einer Retraumatisierung, die Öffentlichkeit, die über dich herzieht mit Täter-Opfer-Umkehr a la du bist ja selbst Schuld, einen riesigen Medienrummel, eventuelle persönliche Folgen, weil jeder weiß, dass du vergewaltigt wurdest und und und. Das alles für eine geringe Chance von Gerechtigkeit. Ich kann jede Frau verstehen, die sich das nicht antun will und die in Studien ermittelte Dunkelziffer an nicht angezeigten Vergewaltigungen und sexuellen Missbräuchen bestätigt diese Sicht.
Was mir aber sehr oft in diesen Diskussionen auffällt ist, dass viele sich viel leichter in die angeblich fälschlich beschuldigte Person hineinversetzen können, aber nicht in das potentielle Opfer.
Ich wage mir hier kein Urteil, was für Opfer von Sexualdelikten im Einzelfall retraumatisierend wirkt. Kayla und Shelby haben extremen Gegenwind aus der Gesellschaft bekommen. Bei einer anonymen Meldung an eine Zeitschrift passiert das nicht. Ebenso ist auch nicht klar, inwiefern sie die kompletten Geschehnisse bei den Schilderungen an die Zeitung noch einmal durchleben mussten, wie es bei einem Gerichtsverfahren der Fall wäre.
Ist es das wirklich? Du hast als Frau in den allermeisten Fällen keine Beweise, oft genug steht Aussage gegen Aussage. Eine Verurteilung ist daher oft Wunschdenken. Auf der anderen Seite hast du die realistische Möglichkeit einer Retraumatisierung, die Öffentlichkeit, die über dich herzieht mit Täter-Opfer-Umkehr a la du bist ja selbst Schuld, einen riesigen Medienrummel, eventuelle persönliche Folgen, weil jeder weiß, dass du vergewaltigt wurdest und und und. Das alles für eine geringe Chance von Gerechtigkeit. Ich kann jede Frau verstehen, die sich das nicht antun will und die in Studien ermittelte Dunkelziffer an nicht angezeigten Vergewaltigungen und sexuellen Missbräuchen bestätigt diese Sicht.
Was mir aber sehr oft in diesen Diskussionen auffällt ist, dass viele sich viel leichter in die angeblich fälschlich beschuldigte Person hineinversetzen können, aber nicht in das potentielle Opfer.
Aber warum dann mit jeder dahergelaufenen Zeitschrift reden wenn man nicht öffentlich retraumatisiert werden will?
Ich wage mir hier kein Urteil, was für Opfer von Sexualdelikten im Einzelfall retraumatisierend wirkt. Kayla und Shelby haben extremen Gegenwind aus der Gesellschaft bekommen. Bei einer anonymen Meldung an eine Zeitschrift passiert das nicht. Ebenso ist auch nicht klar, inwiefern sie die kompletten Geschehnisse bei den Schilderungen an die Zeitung noch einmal durchleben mussten, wie es bei einem Gerichtsverfahren der Fall wäre.